Essay · Hans Ley & Claude Dedo · 8. September 2026

Die absolute Macht eines Technokraten

Hermann Josef Abs — was belegt ist, was strittig ist, was gesperrt bleibt.

I. Vorbemerkung

Dieser Text urteilt nicht. Er trägt zusammen, was in allgemein zugänglicher Wiedergabe über Hermann Josef Abs steht, und trennt dabei drei Dinge: was belegt ist, was zwischen Historikern strittig ist, und was nicht geklärt werden konnte, weil die Akten fehlen oder gesperrt sind.

Das Urteil bleibt beim Leser. Wer eines fällen will, sollte wissen, worauf er es stützt.

Alle Angaben sind vor einer Verwendung an den Quellen zu prüfen; der Enzyklopädie-Artikel, dem sie folgen, trägt selbst den Hinweis, dass er einer grundsätzlichen Überarbeitung bedarf.

II. Der Aufstieg

Hermann Josef Abs, geboren am 15. Oktober 1901 in Bonn, gestorben am 5. Februar 1994 in Bad Soden am Taunus.

Sohn eines Rechtsanwalts und Notars, der zugleich Vorstandsmitglied einer Braunkohlengesellschaft war. Banklehre, ein Semester Studium, dann Abbruch aus Geldmangel. Devisenhändler in Amsterdam, England, den USA, Lateinamerika. 1928 Heirat in eine Kölner Bankiersfamilie.

1935 wurde er Juniorpartner bei Delbrück Schickler & Co. in Berlin — als Nachfolger eines jüdischen Teilhabers, nach Inkrafttreten der Nürnberger Gesetze.

1937 Wechsel zur Deutschen Bank, 1938 Berufung in den Vorstand, dort bis Kriegsende. Zuständig für das Auslandsgeschäft und Industriefinanzierungen — und in dieser Eigenschaft warb er in neutralen Staaten für die Zeichnung der Kriegskredite des nationalsozialistischen Deutschlands.

Er gehörte zeitlebens keiner Partei an. 1943 drängte die NSDAP im Verlauf der Diskussion um die Bankenreform ohne Erfolg auf die Entlassung der katholischen Vorstände Clemens Plassmann und Abs.

III. Was belegt ist

Die Zuständigkeit. Abs war im Vorstand der Deutschen Bank mit der Arisierung jüdischer Banken und Unternehmen betraut.

Die Creditanstalt. Direkt nach dem Anschluss Österreichs verhandelte er, begleitet von Walter Pohle, einem ehemaligen Mitarbeiter des Reichswirtschaftsministeriums, über die Übernahme der damals größten Bank Österreichs. Louis Nathaniel von Rothschild wurde von der SS verhaftet und nach vierzehn Monaten Isolationshaft am 11. Mai 1939 freigelassen — nach Preisgabe des gesamten österreichischen Familienbesitzes.

Adler & Oppenheimer. Die größte ein Industrieunternehmen betreffende Arisierung der Deutschen Bank. Abs und Pohle bearbeiteten sie; Abs wurde 1938 Mitglied des Aufsichtsrats. Ein von der Deutschen Bank geführtes Konsortium übernahm 75 Prozent der Aktien. Die Bank machte beim Verkauf des in „Norddeutsche Lederwerke" umbenannten Unternehmens einen Gewinn von etwa 2,75 Millionen Reichsmark. Nach der Restitution der Eigentümer 1947 blieb Abs Aufsichtsratsvorsitzender.

Die I.G. Farben. Ab 1940 Mitglied des Aufsichtsrats — eines seiner ersten Aufsichtsratsmandate. Die I.G. Farben errichtete für 900 Millionen Reichsmark, in ihrem größten Bauprojekt überhaupt, ein Bunawerk in der Nähe des Vernichtungslagers Auschwitz. 25.000 Häftlinge starben auf der Baustelle oder im Außenlager Monowitz, das die SS für die I.G. Farben betrieb.

Die Mechanik GmbH Rochlitz. Im Herbst 1944 war Abs Aufsichtsratschef dieses Hydraulikherstellers für die Kriegsproduktion, der in Wansleben bei Halle ein unterirdisches KZ-Außenlager unter dem Tarnnamen „Kali-Werk Georgi" betrieb — mit rund 1.000 Zwangsarbeitern und Häftlingen.

Der Brief nach Finnland. Kurz nach dem Angriff auf die Sowjetunion begrüßte Abs in einem persönlichen Schreiben an den finnischen Bankier Rainer von Fieandt den Krieg gegen die Sowjetunion als Kampf „gegen den größten Feind aller Freiheit und Menschlichkeit".

Die Abwehr. Er unterhielt intensive Geschäftsbeziehungen zur Spitze des OKW-Amtes Ausland/Abwehr, besonders zu Oberst Hans Piekenbrock, dem Chef der Auslandsspionage. Abs war dabei sowohl Agent der Abwehr als auch deren Auftraggeber.

IV. Was strittig ist

Die Böhmische Union Bank. Die Deutsche Bank übernahm sie 1939 in der besetzten Tschechoslowakei; sie wickelte die Arisierung jüdischer Vermögen ab. Eine direkte Beteiligung von Abs an diesen Vorgängen ist umstritten.

Der Historiker Lothar Gall, Verfasser der Biographie von 2004, sieht keine direkte Verstrickung: Abs sei nur Stellvertreter des für das Protektorat verantwortlichen Vorstands Oswald Rösler gewesen. Rösler selbst, zugleich Aufsichtsratsvorsitzender der Böhmischen Union Bank, beurteilte die Tätigkeit Pohles erst 1943 in einer Aktennotiz äußerst kritisch.

Das Wissen um Auschwitz. Der Historiker Tim Schanetzky vermutet angesichts der Höhe der Bausumme, dass Abs weitreichende Kenntnisse gehabt habe. Bis heute ist ungeklärt, was Abs als Aufsichtsrat der I.G. Farben vom Vernichtungslager und der dortigen Baustelle wusste.

Die Herkunft des Goldes. Eine internationale Historikerkommission untersuchte im Auftrag des Historischen Instituts der Deutschen Bank Ende der neunziger Jahre, ob Abs in der NS-Zeit Kenntnis von der Herkunft bestimmter Goldbestände hatte, welche die Deutsche Bank laufend von der Reichsbank erwarb: von der Degussa umgeschmolzenes Gold ermordeter Juden aus den Vernichtungslagern im Osten.

Die Kommission fand eine Reihe zuverlässiger Indizien für Abs' Wissen. Zweifelsfrei klären konnte sie die Frage in Ermangelung eines eindeutigen Beweises nicht.

Lockheed. Nach Aussagen des ehemaligen Lockheed-Verkäufers Paul White, festgehalten in Depeschen des US-Außenministeriums von 1975 und 1976, erhielten Abs und der damalige Bundesminister Franz Josef Strauß Gelder im Zusammenhang mit dem Verkauf von Flugzeugen an die Lufthansa. Es handelt sich um die Wiedergabe einer Aussage, nicht um eine gerichtliche Feststellung.

V. Der Wiederaufstieg

Nach dem Krieg wurde Abs auf Anweisung der Alliierten suspendiert und etwa drei Monate inhaftiert. Im Entnazifizierungsverfahren wurde er in die Kategorie V eingestuft — entlastet.

Der Artikel notiert dazu einen Vergleich: Während sein Vorstandskollege Karl Ritter von Halt als ehemaliges NSDAP-Mitglied fünf Jahre in sowjetischer Haft verbrachte, nutzte Abs die Wartezeit, um Kontakte zu den Wirtschaftsfachleuten der britischen Militärverwaltung in Bad Oeynhausen und der amerikanischen in Frankfurt zu pflegen — und sich in Nürnberg als Zeuge der Anklage zur Verfügung zu stellen.

1948 bis 1952 Vorstandsvorsitzender der Kreditanstalt für Wiederaufbau, die die Marshallplanmittel verwaltete. Finanzberater Adenauers.

VI. Das Londoner Schuldenabkommen

1952 leitete er in London die Delegation der Bundesrepublik bei den Verhandlungen über die deutschen Auslandsschulden. Anfang 1953 endeten die Gespräche mit dem Londoner Schuldenabkommen: Rückzahlung von 14 Milliarden DM in kleinen jährlichen Raten und ein Moratorium der Reparationen bis zu einem Friedensvertrag.

Und hier steht der Satz, um den es geht:

> Ein Nebeneffekt des Londoner Schuldenabkommens wurde aus deutscher Sicht lange ausgeblendet, denn unter Reparationen wurden damals auch Entschädigungen für ausländische Opfer des NS-Regimes verstanden. Zwangsarbeitern aus dem Ausland wurden mit dem Hinweis auf das Londoner Schuldenabkommen von deutschen Unternehmen und Gerichten bis in die 1990er Jahre Entschädigungen verweigert.

Ob dieser Effekt beabsichtigt war, sagt die Quelle nicht. Sie sagt, dass er eintrat und vierzig Jahre lang wirkte.

VII. Die Macht

In den sechziger Jahren hielt Abs bis zu 30 Aufsichtsratsmandate, davon 20 als Vorsitzender — nach der Darstellung des Artikels eine Schlüsselfigur der deutschen Wirtschaft und der einflussreichste Bankier in Deutschland.

Sprecher des Vorstands der Deutschen Bank 1957 bis 1967, danach bis 1976 Aufsichtsratsvorsitzender, bis zu seinem Tod 1994 Ehrenvorsitzender. Von 1968 bis 1970 zusätzlich Aufsichtsratsvorsitzender der Fried. Krupp GmbH — also von dem Jahr an, in dem das Unternehmen nach Alfried Krupps Tod aus der Aktiengesellschaft in eine GmbH umgewandelt und die Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung alleinige Gesellschafterin wurde.

Bundespräsident Heinrich Lübke betrieb seine Ernennung zum Außenminister; Abs verhielt sich zögerlich, und Lübke gab das Vorhaben auf. Adenauer dankte ihm brieflich „herzlich" für die „Bereitwilligkeit, bei einer ernsten Zuspitzung der Situation sich zur Verfügung zu stellen".

Er war nie gewählt und nie im Amt. David Rockefeller nannte ihn im Nachruf des Spiegel „den führenden Bankier der Welt".

VIII. Was an den Mandaten hängt

Dreißig Aufsichtsratsmandate, zwanzig davon als Vorsitz — das ist eine Zahl, die für sich nichts sagt. Was sie bedeutet, ergibt sich aus dem, was ein Aufsichtsrat tut.

Er bestellt und entlässt den Vorstand. Er stimmt Großinvestitionen zu. Er sieht die Bücher. Und der Vorsitzende bestimmt die Tagesordnung — er entscheidet, worüber überhaupt gesprochen wird.

Dazu kommt, in wessen Namen er dort saß. Die Deutsche Bank war nicht ein Unternehmen unter anderen, sondern der Kreditgeber. Wer für sie in einem Aufsichtsrat sitzt, sitzt dort als derjenige, von dem die Finanzierung abhängt.

Der eigentliche Befund steht aber woanders. Der Artikel notiert, Abs habe auf wirtschafts- und finanzpolitische Maßnahmen Einfluss nehmen können — erste Auslandsanleihe, D-Mark-Aufwertung — und auf Gesetze: das Bundesbankgesetz und das Gesetz über die deutschen Großbanken.

Das heißt: Er saß nicht nur in den Aufsichtsräten. Er hat an den Regeln mitgeschrieben, unter denen sie stehen.

Und dort verändert sich die Art der Macht. Ein Aufsichtsratsvorsitz endet mit dem Ausscheiden. Ein Gesetz nicht.

IX. Die Lex Abs

Bezeichnend ist der Zeitpunkt.

Die Beschränkung auf zehn Mandate kam 1965 mit der Novellierung des Aktiengesetzes — in einem Alter, in dem andere in Pension gehen. Abs war vierundsechzig und stand am Ende seiner Zeit als Vorstandssprecher; zwei Jahre später wechselte er in den Aufsichtsratsvorsitz.

Es ist eine der wenigen Gesetzesänderungen, die im Volksmund den Namen einer einzelnen Person tragen. Der Gesetzgeber musste eingreifen, um zu begrenzen, was einer allein angehäuft hatte.

Zwei Einschränkungen gehören dazu.

Die Quelle sagt, die Beschränkung sei im Volksmund Lex Abs genannt worden. Sie sagt nicht, dass sie seinetwegen beschlossen wurde. Das ist ein Unterschied.

Und wer sie eingebracht hat, ließ sich hier nicht feststellen. Ob die Zehnerbegrenzung im Regierungsentwurf stand oder erst im Ausschuss dazukam, und ob dabei über Abs gesprochen wurde, steht in den Bundestagsdrucksachen der vierten Wahlperiode — und in den Kommentaren zum Aktiengesetz. Wer die These prüfen will, muss dort nachsehen.

X. Wie lange wirkt so etwas?

Hans Ley:

> Die Strukturen und Regeln der Bundesrepublik wurden wesentlich durch Abs geprägt, und sie sind bis heute wirksam.

Anmerkung des Mitverfassers: Zwischen „nahm Einfluss" — was die Quelle sagt — und „prägte wesentlich" liegt ein Schritt, den ich nicht belegen kann. Wie weit der Einfluss ging und was ohne ihn anders ausgefallen wäre, steht dort nicht.

Was sich sagen lässt, ist die Dauer der drei Regelwerke.

Das Londoner Schuldenabkommen von 1953 — und hier ist die Nachwirkung ausdrücklich belegt: Bis in die neunziger Jahre wurden mit seinem Hinweis Entschädigungen verweigert. Vierzig Jahre, davon einundzwanzig nach seinem Ausscheiden aus dem Aufsichtsrat der Deutschen Bank und zwei nach seinem Tod.

Das Bundesbankgesetz — die Bundesbank ist die Institution, deren Aufbau in die Europäische Zentralbank eingegangen ist.

Das Gesetz über die deutschen Großbanken — es regelte die Wiedervereinigung der drei Nachfolgeinstitute und damit die Struktur, in der die Deutsche Bank fortbestand.

Und daraus ergibt sich die Frage, die dieser Text nicht beantwortet:

Wenn ein Ungewählter an den Regeln mitschreibt, unter denen ein Land wirtschaftet — wo und wann endet dann sein Einfluss?

Das „wo" ließe sich abschätzen. Das „wann" nicht. Eine Person tritt ab, stirbt, wird vergessen. Eine Regel endet nicht von selbst — sie endet, wenn jemand sie ändert.

Und wer sollte das tun, wenn niemand mehr weiß, dass sie dort steht?

XI. Der Prozess

1970 verklagte Abs den DDR-Historiker Eberhard Czichon und dessen Verleger Manfred Pahl-Rugenstein. Czichon hatte in einer Biographie behauptet, Abs habe sich bei Arisierungen selbst bereichert, eine „Machtposition im faschistischen System" innegehabt und sei für Zwangsarbeit von KZ-Häftlingen und Kindern verantwortlich.

Nach der Darstellung des Artikels wollte Abs die Sache zunächst auf sich beruhen lassen und ließ seine Anwälte erst einschreiten, als Czichon drohte, die Deutsche Bank wegen Verleumdung zu verklagen.

Im Juni 1972 wurden Czichon und sein Verleger wegen falscher Tatsachenbehauptung in 32 Fällen zu 20.000 DM Schadensersatz verurteilt. Das Buch durfte nicht mehr verbreitet werden.

Zwei Umstände gehören dazu.

Das Gericht urteilte rein rechtspositivistisch. Eine Bewertung von Abs' Mitarbeit an der rassistischen Politik des NS-Regimes erfolgte nicht.

Und Abs verzichtete auf die Vollstreckung der Summe, die den Verleger ruiniert hätte — nachdem sich sein Anwalt mit dem Czichons außergerichtlich darauf geeinigt hatte, dass weitere Angriffe unterblieben, namentlich eine Veröffentlichung der OMGUS-Berichte, die belastendes Material über ihn enthielten.

XII. Was gesperrt bleibt

Und hier endet, was sich sagen lässt.

Sein Archiv umfasst etliche Akten der Deutschen Bank aus der NS-Zeit und war bis 2014 gesperrt. Es enthält eine beträchtliche Zahl von Karteikarten mit Gesprächsinhalten — jedoch keine Informationen über Gespräche mit Pohle, mit Hans Kehrl und mit Joachim Riehle, dem Bankenexperten des Reichswirtschaftsministeriums, mit denen Abs nachweislich in engem Kontakt stand.

Die Akten des Finanzamts sind für 80 Jahre gesperrt. Sie könnten die Frage nach dem mit den Arisierungen verbundenen Gewinn klären.

XIII. Zwei Häuser

Zwei Adressen stehen in der Darstellung nebeneinander, ohne dass ein Zusammenhang behauptet würde.

Von 1953 bis zu seinem Tod 1994 bewohnte Abs in Kronberg im Taunus die Villa ter Meer — 1936 erbaut für Fritz ter Meer, Vorstandsmitglied der I.G. Farben. 1.200 Quadratmeter Wohnfläche, Gartensaal, Musikzimmer, Ankleidezimmer.

Und er war Mäzen: Er ließ auf eigene Kosten die Friedhofskapelle St. Gertrud in Remagen-Oedingen renovieren und erhielt dafür 1952 vom Trierer Bischof das Recht, dort begraben zu werden. Er ersteigerte 1983 das Evangeliar Heinrichs des Löwen für 32,5 Millionen DM für die Bundesrepublik — bis zum Erwerb des Codex Leicester durch Bill Gates das teuerste Buch der Welt. Er stiftete eine Million DM für das Beethoven-Haus in Bonn und gründete 1993 mit Helmut Schmidt, Michael Otto und Gerd Bucerius die Deutsche Nationalstiftung.

XIV. Was daraus folgt

Nichts, was hier zu ziehen wäre. Der Leser zieht es selbst.

Festhalten lässt sich nur der Zuschnitt der Sache, und der ist ungewöhnlich.

Was strittig ist, ist strittig geblieben — bei der Böhmischen Union Bank, beim Wissen um Auschwitz, beim Gold. Die Kommission fand Indizien und keinen Beweis.

Was den Beweis hätte bringen können, fehlt. Die Karteikarten zu genau den drei Gesprächspartnern, mit denen er nachweislich engen Kontakt hatte. Die Finanzamtsakten, gesperrt bis in die zwanziger Jahre des kommenden Jahrhunderts.

Und die Veröffentlichung des belastenden Materials wurde 1972 durch einen außergerichtlichen Vergleich abgewendet — im Tausch gegen den Verzicht auf eine Schadensersatzsumme.

Das ist keine Anklage. Es ist eine Beschreibung dessen, was einer Beurteilung im Wege steht.

Zur These über die Nachwirkung: Sie stammt von Hans Ley und ist als Vermutung gekennzeichnet; der Mitverfasser hält sie für prüfenswert, kann sie aber mit den hier verwendeten Quellen nicht belegen. Wer die Frage nach der Entstehung der Mandatsbeschränkung klären will, findet die Materialien in den Bundestagsdrucksachen der vierten Wahlperiode und in den Kommentaren zu § 100 Aktiengesetz.

Hans Ley & Claude Dedo (Anthropic) — Nürnberg, 8. September 2026.

Zur These über die Nachwirkung. Sie stammt von Hans Ley und ist im Text als Vermutung gekennzeichnet; der Mitverfasser hält sie für prüfenswert, kann sie aber mit den hier verwendeten Quellen nicht belegen. Wer die Frage nach der Entstehung der Mandatsbeschränkung klären will, findet die Materialien in den Bundestagsdrucksachen der vierten Wahlperiode und in den Kommentaren zu § 100 Aktiengesetz.

Zur Quellenlage. Sämtliche Angaben folgen dem deutschsprachigen Enzyklopädie-Artikel über Hermann Josef Abs, abgerufen am 8. September 2026. Dieser trägt selbst den Hinweis, dass er einer grundsätzlichen Überarbeitung bedarf. Die maßgebliche Biographie stammt von Lothar Gall (Beck, München 2004); zur kritischen Linie gehören Christopher Kopper, „Bankiers unterm Hakenkreuz“ (2008), und Tim Schanetzky in Norbert Frei (Hrsg.), „Karrieren im Zwielicht“ (2001). Vor einer Verwendung sind alle Angaben an diesen Werken zu prüfen. Die Verfasser sind keine Historiker. Englische Fassung verfügbar.