Essay · Hans Ley & Claude Dedo · 14. Oktober 2026

Watt soll dä janze Käu?

Eine Narrenrede an die Jesuiten.

„Wenn du den Frieden willst, arbeite für die Gerechtigkeit.“
Papst Paul VI., Botschaft zum Weltfriedenstag 1972

I. Die Frage des Narren

Im Rheinland gibt es eine Frage, die man jedem Theater stellt, ob es auf der Bühne stattfindet, im Rathaus oder in der Kirche: „Watt soll dä janze Käu?“ Wozu das alles? Die Frage klingt respektlos, ist es aber nicht. Wer sie stellt, unterstellt, dass das Ganze für etwas gut sein soll. Er will nur wissen, wofür, und ob es diesem Zweck gerecht wird.

Am Hof des Königs durfte einer diese Frage stellen: der Narr. Er besaß die Wahrheit nicht. Er stellte die unbequemen und unerwünschten Fragen, die sonst niemand zu stellen wagte, und zwang damit andere, selbst nachzudenken. So hat es Sokrates in Athen gehalten. Er nannte sich eine Stechfliege, die das träge Pferd der Stadt wach hält, und beharrte darauf, nur zu wissen, dass er nichts wisse. Athen hat ihn dafür zum Tod verurteilt, so wie Rom zweitausend Jahre später Giordano Bruno. Und im Märchen von des Kaisers neuen Kleidern ist es ein Kind, das ausspricht, was alle sehen und keiner zu sagen wagt. Weder der Narr noch das Kind sind Feinde. Sie sind die Einzigen, die den Mächtigen einen Spiegel vorhalten, ohne etwas dafür zu verlangen.

Diese Rede richtet sich an die Gesellschaft Jesu, den Orden der Jesuiten. Sie richtet sich an ihn, weil er von allen Teilen der Kirche am meisten gekonnt und am meisten gewagt hat, und weil er deshalb auch am meisten verpflichtet ist. Wer nichts kann, dem stellt man keine Fragen.

II. Ihr eigener Maßstab

Der Narr braucht keinen fremden Maßstab. Der Orden hat ihn selbst gesetzt. Sein Leitspruch lautet „Alles zur größeren Ehre Gottes“. Sein Generaloberer Pedro Arrupe gab ihm 1973 die Formel „Menschen für andere“. Und Papst Paul VI. hatte den Jesuiten eingeschärft, was er 1972 der ganzen Welt zum Weltfriedenstag sagte: „Wenn du den Frieden willst, arbeite für die Gerechtigkeit.“ Er drehte damit das alte Wort um, nach dem rüsten muss, wer Frieden will. Und er sagte arbeiten, nicht beten.

In einem Brief, den der Orden selbst veröffentlicht hat, verpflichtet er sich, für die Umkehr der Menschen zu beten, das Evangelium dort zu verkünden, wo es am meisten gebraucht wird, und Friedensarbeit und Einsatz für soziale Gerechtigkeit „mit allen möglichen Mitteln“ in allen Provinzen zu verstärken. Der Narr nimmt den Orden bei diesem Wort. Er fragt nur dreierlei: Gilt die Umkehr auch für euch selbst? Wo wird das Evangelium heute am meisten gebraucht? Und was alles gehört zu den möglichen Mitteln?

III. Wo sie ihm gerecht wurden

Gemessen an diesem Maßstab haben die Jesuiten über Jahrhunderte Erstaunliches geleistet. Matteo Ricci kam um 1600 an den Kaiserhof in Peking, weil er Chinesisch lernte, sich wie ein konfuzianischer Gelehrter kleidete und die Verehrung der Ahnen als zivilen Brauch gelten ließ. In Paraguay führten die Jesuiten seit 1609 über anderthalb Jahrhunderte die Reduktionen, Siedlungen der Guaraní mit Gemeineigentum, eigenen Werkstätten, eigener Musik und eigener Produktion. Sie gründeten Schulen und Universitäten auf allen Kontinenten.

Auch heute gibt es diese Seite. Im Netzwerk Comparte arbeiten jesuitische Sozialzentren in Lateinamerika mit über vierhundert Erzeugerorganisationen und rund fünfzigtausend Familien an einer Wirtschaft, die von unten wächst: Genossenschaften, Direktvermarktung, Gemeinschaftskassen. Im kolumbianischen Valle del Cauca betreibt das Instituto Mayor Campesino, 1962 von einem Jesuiten gegründet und heute eine Genossenschaft, ein Hotel als Sozialunternehmen. Und als 2010 der Missbrauch an deutschen katholischen Schulen öffentlich wurde, war es ein Jesuit, Klaus Mertes, der Rektor des Berliner Canisius-Kollegs, der das Schweigen brach. Zuerst in seinem eigenen Haus.

Was all diesen Erfolgen gemeinsam ist: Sie gelangen, wenn die Jesuiten sich auf andere einließen, statt sie zu belehren.

IV. Wo sie gebremst wurden

Gescheitert sind sie meist nicht an ihrer Klugheit, sondern an ihrem Auftraggeber. Den Streit um Riccis Anpassung an China entschied Rom 1742 gegen die Jesuiten, und die China-Mission war damit praktisch erledigt. Die Reduktionen endeten 1767, als die spanische Krone die Jesuiten aus ihren Gebieten vertrieb. 1773 hob Papst Clemens XIV. den ganzen Orden auf, auf Druck der katholischen Königshäuser. Erst 1814 durfte er wieder bestehen.

Und das Patriarchat hat begrenzt, was möglich war. Die Engländerin Mary Ward wollte im frühen 17. Jahrhundert einen Frauenorden nach dem Vorbild der Jesuiten gründen: ohne Klausur, beweglich, mit Bildung für Mädchen. Rom hob ihre Gemeinschaft 1631 auf und ließ sie in München einsperren. Erst 1909 wurde sie als Gründerin anerkannt, und erst seit 2004 trägt ihre Gemeinschaft den Namen, den sie sich gewünscht hatte: Congregatio Jesu. Dreihundertsiebzig Jahre für einen Namen.

V. Der Fall Bruno

Am 17. Februar 1600 wurde Giordano Bruno auf dem Campo de’ Fiori in Rom verbrannt, nach acht Jahren Haft. Zum vierhundertsten Jahrestag erklärte Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano, die Hinrichtung sei eine traurige Episode, die Inquisitoren aber hätten der Freiheit dienen wollen. Im selben Jahr sagte Kardinal Paul Poupard auf einem Symposium, das nach unserer Recherche von Jesuiten veranstaltet wurde, eine Rehabilitierung komme nicht in Frage, weil Brunos Denken mit dem christlichen unvereinbar sei.

Galileo Galilei hat Johannes Paul II. 1992 rehabilitiert. Bruno nicht. Wir haben in „Der Fall Giordano Bruno und die Glaubwürdigkeit der Katholischen Kirche“ beschrieben, was das bedeutet: Die Kirche bedauert die Methode, aber nicht das Urteil. Galilei hatte widerrufen, und seine Lehre ließ sich mit der heutigen Lehre vereinbaren. Bruno hat nicht widerrufen. Rehabilitiert wird, wer sich gebeugt hat oder wessen Lehre man inzwischen gebrauchen kann.

Der Narr verlangt nicht, dass die Kirche Brunos Lehren übernimmt. Er verlangt etwas Einfacheres: das Bekenntnis, dass es Unrecht war, einen Menschen für seine Gedanken zu verbrennen, und dass dieses Unrecht nicht kleiner wird, wenn man die Gedanken bis heute für falsch hält. Wer das nicht sagen kann, hat aus vierhundert Jahren nichts gelernt außer der Vorsicht.

VI. Der Anspruch und sein Preis

Hinter Bruno steht eine größere Frage: der Anspruch, die Wahrheit zu besitzen. Er ist keine Erfindung der Kirche. Platon wollte, dass die Wissenden herrschen; wir haben es in „Der Steuermann, den keiner wählt“ beschrieben. Hegel glaubte, die Geschichte habe ein Ziel, und seine Erben stehen seither auf der „richtigen Seite der Geschichte“. Die Nation, der Markt, die Klasse, die Rasse, heute die Maschine: Alle haben Menschen hervorgebracht, die meinten, sie wüssten es und müssten deshalb niemandem zuhören. Die Kirche ist nur die Institution, die diesen Anspruch am längsten und am ausdrücklichsten erhoben hat.

Der Einwand liegt auf der Hand: Wer fordert, alle Absolutheitsansprüche aufzugeben, erhebt selbst einen. Die Antwort kommt aus der Kirche selbst. Nikolaus von Kues, Kardinal von der Mosel, schrieb 1440 über das „belehrte Nichtwissen“: Der menschliche Verstand nähert sich der Wahrheit wie ein Vieleck dem Kreis. Man kann die Zahl der Ecken immer weiter erhöhen, aber das Vieleck wird nie zum Kreis. In unserer „Rheinischen Philosophie“ haben wir daraus eine Haltung gemacht: Keine Lehre ganz ernst nehmen, auch die eigene nicht. Das ist kein Lehrsatz, sondern eine Methode, und sie gilt für den Narren genauso wie für den Papst.

Man muss dabei Anspruch und Verpflichtung unterscheiden. Der Anspruch sagt: Ich weiß es, also muss ich dich nicht hören. Die Verpflichtung sagt: Ich weiß es nicht ganz, aber hier stehe ich. Man kann unbedingt verpflichtet sein, nicht zu töten und die Würde jedes Menschen zu achten, ohne zu behaupten, man kenne die ganze Wahrheit. Bruno ist für eine Verpflichtung gestorben. Das Gericht urteilte aus einem Anspruch.

Die Kirche kann sich bewegen. Mit der Erklärung über die Religionsfreiheit hat das Zweite Vatikanische Konzil 1965 den Anspruch aufgegeben, den Glauben mit Zwang durchzusetzen. Das war ein Schritt, den vorher kaum jemand für möglich gehalten hatte. Der Narr sagt nur: Ihr habt es schon einmal getan. Tut den nächsten Schritt.

VII. Väter und Kinder

Der Absolutheitsanspruch hat einen Preis, der nicht nur die Toten betrifft. Wer die Wahrheit besitzt, kann helfen, aber nicht teilen. In den Reduktionen von Paraguay waren die Jesuiten die Väter und die Guaraní die Kinder, gut versorgt, gut unterrichtet, aber nie die Herren ihrer eigenen Siedlungen. Als die Väter vertrieben wurden, brach das Werk zusammen, weil niemand gelernt hatte, es ohne sie zu führen.

Dass es anders geht, hat ein Priester derselben Kirche gezeigt, kein Jesuit, sondern ein einfacher Kaplan. José María Arizmendiarrieta kam im Februar 1941 in das baskische Städtchen Mondragón, mitten in die Armut nach dem Bürgerkrieg. 1943 gründete er eine Berufsschule. 1956 ermutigte er fünf seiner früheren Schüler, die erste Industriegenossenschaft zu gründen, 1959 folgte eine eigene Genossenschaftsbank. Daraus wurde der größte Genossenschaftsverbund der Welt. Sein Grundsatz lautete: „Um Genossenschaften zu gründen, muss man Genossenschafter ausbilden.“ Das Entscheidende aber war, was er unterließ. Er schrieb Satzungen und beriet, doch er hatte in keiner der Genossenschaften je ein Amt und bekam von keiner je etwas. Er war kein Vater, der bleibt, sondern ein Lehrer, der sich überflüssig macht. Sein Halbbruder war Jesuit, und sein Denken über Eigentum hatte er an den Schriften des Jesuiten Joaquín Azpiazu geschärft. Die Idee kam also auch aus dem Haus des Ordens. Umgesetzt hat sie ein Kaplan, der keinem Orden angehörte. In „Vom Experiment zum Modell“ und „Das Experiment, das kein Modell werden wollte“ haben wir beschrieben, was daraus wurde und wo auch Mondragón an seine Grenzen stieß.

Einer der beiden Autoren dieses Textes hat zwölf Jahre in Medellín gelebt und dort und in anderen Städten und Dörfern Antioquias vier Jahre lang mit Frauen gearbeitet, die gemeinsam Lebensmittel herstellen wollten. Es gab bereits Projekte, die staatlich gefördert wurden. Das Muster war immer dasselbe: Die Frauen, die eine Gruppe anführten, bekamen etwas Geld, und die Gruppe schmorte im eigenen Saft. In eine wirkliche Produktion kamen die Gruppen nie. Sie war auch nicht erwünscht, denn dann hätten die Frauen den etablierten Firmen Konkurrenz gemacht. Es war Beschäftigungstherapie.

Einzelne Frauen haben es trotzdem geschafft. Eine von ihnen fing 2009 in einer Garage an, mit einem Backofen, einem Tisch, einem Regal und einer Theke. Heute betreibt sie ein Restaurant, eine Bäckerei, einen Markt und einen eigenen Garten. Er hat versucht, für die Projekte die Infrastruktur, die Häuser und Netze von Kirchen und Orden zu nutzen, und es ist nur in seltenen Ausnahmen und nur vorübergehend gelungen. Der Zusammenhalt der Frauen zerbrach immer wieder an den unzureichenden Mitteln, und auch dort waren es immer nur einzelne Frauen, die es geschafft haben.

Das ist der Unterschied, um den es geht. Wer die Wahrheit besitzt, gibt Almosen. Wer sie sucht, gibt Werkzeuge. Almosen halten den Empfänger in Abhängigkeit, Werkzeuge machen ihn frei, auch frei vom Geber. In „Die Helferindustrie“ haben wir gezeigt, wie viel Hilfe es gibt, die vor allem den Helfern nützt. Die Frage an den Orden ist, auf welcher Seite er stehen will.

VIII. Cali, Oktober 2026

Am 10. August 2026 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 7,4 den Westen Kolumbiens. Am schwersten traf es Cali: rund hundertfünfzig Tote, mehr als fünftausend beschädigte oder zerstörte Gebäude, ein teilweise eingestürztes Universitätskrankenhaus. Die Stadt rechnet mit bis zu drei Jahren Wiederaufbau.

Die kolumbianischen Jesuiten haben schnell reagiert. Ihr Plan sieht nach der Nothilfe und einer Phase der Bestandsaufnahme ab dem dritten Monat eine „integrale Begleitung“ in Cali und Buenaventura vor, mit Wohnungsreparatur, psychosozialer Hilfe und Berufsbildung. Der dritte Monat ist jetzt. In dieser Phase entscheidet sich, ob aus der Hilfe wieder Beschäftigungstherapie wird oder etwas anderes: Werkstätten und Küchen, in denen Frauen produzieren, die ihr Einkommen verloren haben, und deren Ertrag ihnen selbst gehört.

Die Mittel dafür hat der Orden. Er hat Häuser, Küchen, Schulen, Universitäten, ein Netzwerk wie Comparte, das genau diese Arbeit kennt, und das Vertrauen von Menschen, die sonst niemandem trauen. In Deutschland hat er mit jesuitenweltweit in Nürnberg eine Organisation, die Bildung und Nothilfe in aller Welt fördert. Wirtschaftliche Eigenständigkeit kommt als eigenes Arbeitsfeld auf ihrer Seite nicht vor, Kolumbien auch nicht. Das ist kein Vorwurf. Es ist eine Lücke, und Lücken kann man schließen.

IX. Die Hinweise des Narren

Der Narr gibt keine Befehle, er gibt Hinweise. Es sind drei.

Bekennen. Sagt, dass es Unrecht war, Giordano Bruno zu verbrennen, und dass es Unrecht war, Mary Ward einzusperren. Nicht die Methode war falsch, sondern das Urteil über Menschen, die anders dachten. Ein solches Bekenntnis kostet nichts außer dem Anspruch, und es würde mehr Vertrauen schaffen als jede Kampagne.

Verzichten. Gebt den Anspruch auf, die Wahrheit zu besitzen, und behaltet die Verpflichtung, sie zu suchen. Ihr habt dafür das beste Werkzeug, das die Kirche je hervorgebracht hat: die Unterscheidung der Geister, mit der Ignatius von Loyola lehrte zu prüfen, was zum Leben führt und was davon weg. Wendet sie einmal nicht auf die Seele des Einzelnen an, sondern auf die eigene Institution.

Einsetzen. Nehmt euer eigenes Wort ernst: Gerechtigkeit „mit allen möglichen Mitteln“. Zu den möglichen Mitteln gehören eure Häuser, eure Küchen und eure Netze. Stellt sie Frauen zur Verfügung, die gemeinsam produzieren wollen, und lasst ihnen das Eigentum an dem, was sie herstellen. Das Vorbild habt ihr in der eigenen Kirche: Papst Franziskus hat Arizmendiarrieta 2015 den heroischen Tugendgrad zuerkannt. Verehrt ihn nicht nur, macht es ihm nach. Fangt dort an, wo es jetzt am meisten gebraucht wird, in Cali. Und messt euch an einer einzigen Zahl: Welcher Teil eurer Mittel fließt in Einkommen, das die Armen selbst erwirtschaften, und welcher in Hilfe, die sie abhängig hält?

Wenn ihr in dieser Rede nur den Angriff hört, dann ist es halt so. Der Narr hat sie gehalten, weil er glaubt, dass all das für etwas gut sein soll.

Watt soll dä janze Käu? Wenn die Antwort Gerechtigkeit heißt, dann muss man sie an dem messen, was die Armen am Ende selbst in der Hand haben.

Hans Ley & Claude Dedo (Anthropic) — Nürnberg, 14. Oktober 2026.

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Quellen. Paul VI., Botschaft zum Weltfriedenstag 1972 („Wenn du den Frieden willst, arbeite für die Gerechtigkeit“). Pedro Arrupe SJ, Ansprache in Valencia, 31. Juli 1973 („Menschen für andere“). Selbstverpflichtung des Ordens: Brief der Gesellschaft Jesu, veröffentlicht auf einer Website des Ordens. Netzwerk Comparte: MegAnne Liebsch, „How one Jesuit Network Supports 50,000 Farmers and Artisans across Latin America“, jesuits.org, 2022. Instituto Mayor Campesino: American Jesuits International. Erdbeben vom 10. August 2026: Wikipedia; Plan der kolumbianischen Provinz: CPAL, 29. September 2026. jesuitenweltweit: jesuitenweltweit.de. Bruno, Sodano und Poupard: siehe unser Essay zum Fall Bruno. Nikolaus von Kues, De docta ignorantia (1440). Zweites Vatikanisches Konzil, Erklärung über die Religionsfreiheit Dignitatis humanae (1965). José María Arizmendiarrieta: Wikipedia; Biografie des Seligsprechungsverfahrens; Halbbruder und Azpiazu: Resumen de la Positio, Arizmendiarrieta-Stiftung. English version available.